About

M4F schafft inklusive Räume der Stille und Begegnung, in denen Menschen jeglicher Herkunft, Weltanschauung und Lebensrealität gemeinsam innehalten können.

Worum geht es in dem Projekt?

Als praktischer Beitrag zur Schaffung einer neuen Bewusstseinskultur, sozialer Verbundenheit, Dialogfähigkeit und gesellschaftlicher Resilienz, bringen wir mit M4F Achtsamkeit hin zu den Menschen, in einfache, öffentliche und gemeinschaftliche Kontexte und damit über spezialisierte Kursräume hinaus.

In einer ersten Phase im Sommer 2026 entstehen so offene Stille-Räume an unterschiedlichen Orten in Wien:

mind. 21 Sessions
á 60-120 Minuten

mehrmals die Woche

kostenfrei

mobil und flexibel mit einem Lastenrad

an offen zugänglichen Orten:
Kulturstätten, Cafés, Parks, Institutionen / vorangekündigt, auch spontan im Pop-up-Format

Eine klare und einfache Struktur ermöglicht das Praktizieren in vielfältiger Gemeinschaft

Somatic ZEN (11′)
Einfache Übungen um die Körperwahrnehmung zu schärfen und den Körper auf die Übung vorzubereiten.

Gemeinsam in Stille (13′)
Stilles Sitzen, Atmen und Wahrnehmen.

Sitzen & Gehen wiederholen sich 3-6 Mal je nach Veranstaltungsort, jede Session dauert 60 und 120 Minuten.

Achtsames Gehen (5′)
Schritt für Schritt. Atemzug für Atemzug.

Flexibel teilnehmbar: während einer jeden Gehphase ist es möglich sich dem gemeinsamen Sitzen anzuschließen oder die Veranstaltung auch früher zu verlassen wer möchte.

Ausklang
Möglichkeit zum Austausch.

Der Wiener Sommer-Pilot ist der erste konkrete Schritt, um M4F als offenes Praxissystem weiterzuentwickeln. Mittelfristig können daraus Formate für NGOs, Schulen, Universitäten, Institutionen, Demokratie- und Dialogräume sowie digitale Anwendungen wie Web UI oder App entstehen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Viele Menschen erleben heute Überforderung, Reizüberflutung, Vereinzelung und Polarisierung. Gleichzeitig fehlen einfache, offene Räume, in denen Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, Weltanschauung oder Vorerfahrung gemeinsam zur Ruhe kommen können.

✖ Muster denen wir uns sozial bedingt ausgeliefert fühlen, wie …
Stress, Überforderung, Einsamkeit, Polarisierung, Erschöpfung Daueraktivierung, Reizüberflutung, Vereinzelung, ständige verbale Auseinandersetzungen,…

➜ M4F bietet konkrete, sofort zugängliche Praxis:
Stille, Atem, achtsame Bewegung, individuelles und gemeinsames Üben

✖ Mentale Modelle und Glaubenssätze führen zu Haltungen, wie …
„Ich muss funktionieren“ – „Wandel entsteht nur durch Aktion und Debatte“ – „Unterschiede trennen uns“…

➜ M4F setzt ein anderes inneres Modell gegenüber:
Wandel beginnt auch mit Präsenz, Wahrnehmung, Verbundenheit und Nicht-Reaktivität

✖ Dem zugrunde liegen Paradigmen, wie …
Beschleunigung, Individualisierung, Kontrolle, Produktivität, Trennung,…

➜ M4F steht für ein anderes Weltbild:
Gemeinsames Menschsein, Stille, Beziehung, innere Stabilität und ko-kreativer Wandel

Initiator:innen

Initiator von Mindfulness for Future ist Fridolin Schuster. Sein Hintergrund verbindet eine über 20-jährige ZEN-Praxis, achtsame und traumasensible Körperarbeit, interkulturelle Gesundheitsarbeit, Fotografie und künstlerisch-soziale Projektentwicklung.

Aus dem 2023 gegründeten Verein Young Voices of Climate Change (link) entwickelte sich zunächst das Projekt Emotions of Change – Klimagefühle in der Klimakrise (link). Darin beschäftigte er sich mit der emotionalen Dimension gesellschaftlichen Wandels und führte so zahlreiche Interviews mit Menschen in 17 Ländern Europas.

Aus dieser Erfahrung und angelehnt an die Philosophie Thomas Metzingers mit seinem Buch „bewusstseinskultur“, entsteht nun Mindfulness for Future.

„Wie bewahrt man seine Selbstachtung in einer Epoche, in der die Menschheit ihre Würde verliert?“ – Thomas Metzinger

Wir brauchen ein neues Leitbild für die Planetare Krise: das durch Gier, Neid und Dominanzstreben angetriebene Modell hat uns in eine Katastrophe geführt. […] Jetzt geht es um Schadensbegrenzung und intelligentes Krisenmanagement. Intellektuelle Redlichkeit, Mitgefühl und innere Bewusstheit sind entscheidend für unsere Resilienz, auch als Gesellschaften. Der Begriff „Bewusstseinskultur“ soll eine etwas tiefere gehnende Debatte anstoßen.

Mindfulness for Future ist die logische Konsequenz und praktische Umsetzung für das Entstehen einer sich bewusst wahrnehmenden Gesellschaft, in der das Üben stiller Präsenz jeder/s Einzelnen als Grundlage und nicht als „Selbstoptimierung“ gesehen wird, sondern über kulturelle-, religiöse-, … Grenzen hinweg als verbindend und wegbereitend wahrgenommen wird.